Mittwoch, 3. Mai 2017

Buchrezension: Ruf der Instinkte - Savage 1 von Ally J. Stone

Ruf der Instinkte - Savage 1 von Ally J. Stone


Genre: Fantasy Liebesroman
Seitenzahl: 222 Seiten
Erhältlich als Kindle E-Book und als Taschenbuch

Klappentext: 
"Große Fresse - keiner glitzert."
Jackson ahnt nicht, worauf er sich einlässt, als er in New York die Aufgabe übernimmt, eine Tochter aus der vampirischen Oberschicht zu bewachen.
Lavinia – kurz Love – ist zickig, flippig und so gar nicht mit einem Hüter einverstanden.
Nachdem sie sein Vertrauen gewonnen hat, hintergeht Love ihn – und offenbart dabei unabsichtlich ihr größtes Geheimnis. Jackson beschließt, sie gehen zu lassen und taucht unter.
Ihre gemeinsame Geschichte hat damit jedoch erst begonnen …

Der erste Eindruck
Das Cover hat mich schon vor einiger Zeit so beeindruckt, dass ich das Buch blindlings auf meinen Kindle geladen habe. Auch der Klappentext - kurz, spritzig und mit einem Schuss Ironie - überzeugte.

Das Leseerlebnis
Der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin bedurfte auf den ersten paar Seiten ein wenig Eingewöhnung. Aber sobald ich mich an die Zeitsprünge und Rückblenden gewöhnt hatte, funktionierten sie erstaunlich gut. Immer wieder überspringt Ally J. Stone einige - wie es scheint - wichtige Ereignisse, um sie danach in einer Rückblende aus Sicht eines der Protagonisten wiederzugeben. Manchmal fühlte sich das Buch deshalb rasend schnell an, aber andererseits war es auch genau dieses Tempo, das mich zu fesseln verstand. Hin und wieder hätte ich mir trotzdem gewünscht, länger in einer Szene mit all ihren Gefühlen verweilen zu dürfen, statt gleich weiterzuhetzen. Die vielen kleinen Cliffhanger am Ende einer jeden Szene drängten einen dazu, weiterzulesen. Die größte Stärke der Autorin liegt definitiv in ihren Dialogen, die sie mit viel Witz, einem Schuss Ironie und Leichtigkeit rüberbringt. Mehr als einmal musste ich laut lachen, wenn Love ihre spitze Zunge nicht im Zaum halten konnte oder wenn der brummige Jackson ihr die Meinung geigte. Die Wortgefechte der beiden sind einfach zum Brüllen komisch und wirken trotzdem wie aus dem Leben gegriffen. Eine Besonderheit waren für mich die englischsprachigen Titel der Kapitel, was für ein deutsches Buch ungewöhnlich ist, mir persönlich aber sehr gut gefallen hat, zumal gerade die Englische Sprache bekannt dafür ist, mit einem Wort treffend und zielgenau wiederzugeben, was gemeint ist. Was mir ein wenig gefehlt hat, war ein roter Faden in der Geschichte. Die Schwierigkeiten, in die die beiden Protagonisten hineinstolpern, wechseln sehr oft, so bleibt es zwar einerseits spannend und unvorhersehbar, andererseits ist es aber fast, als lese man mehrere Kurzgeschichten nacheinander. Glaubt man zunächst, dass Loves Abstammung den beiden Probleme machen wird, so wendet sich Blatt kurz darauf mehrfach. Ohne genau auf den Inhalt einzugehen, um nicht zu spoilern, kann ich an dieser Stelle sagen, dass Loves Herkunft am Ende gar keine Rolle mehr spielt und mich frage, ob ihre Mutter oder ihr Vormund denn gar nichts mehr zu sagen haben und sie nicht einmal versuchen zu finden. Mein persönliches Highlight war natürlich, als der kleine gerettete weiße Kater Love nach New York folgt. Sofort erinnerte mich an meinen eigenen Umzug nach New York mit Jimmy, der mich damals noch begleitete. Mein Herz ging auf! Um in der gleichen Sekunde wieder zerschmettert zu werden: Das Ende! Liebe Autorin - einen solchen Cliffhanger zu produzieren, hält mein Nervenkostüm nicht aus! Aaaah! Ich will wissen, wie es weitergeht! 

Fazit
Ein kurzweiliges Buch, das für Spannung und Abwechslung sorgt. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und hoffe sehr, dass Jackson und Love doch noch eine Chance haben werden!  

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(c) Pixabay
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