Samstag, 27. Mai 2017

Buchrezension: Raya und Kill - Gefährliche Grenze von Sue Twin

Raya und Kill - Gefährliche Leidenschaft von Sue Twin


Genre: Dystopie / Fantasy
Seitenzahl: 378 Seiten
Erhältlich als E-Book und Taschenbuch

Klappentext: 
»Glaub’ mir, ich tue das nicht gern«, sagt er leise. Ich spüre das kalte Leder seines Jackenärmels an meiner Wange und drücke meinen Kopf gegen seinen Unterarm.
»Ich muss dir jetzt wehtun«, flüstert er.

Als Raya ihm das erste Mal begegnet, denkt sie, er sei ihr Tod. Denn er ist ein Wolfer und damit ihr Feind. Aber wie durch ein Wunder überlebt sie.
Nach ihrer Rückkehr in die Stadt wird Raya jedoch hart bestraft. Um ihr Leben zu retten, willigt sie in die Verlobung mit dem Sohn des Statthalters ein. Schon bald begegnet sie erneut dem Wolfer. Er hat sich mit einer falschen Identität mitten unter die Menschen geschlichen.
Wem soll Raya sich anvertrauen? Ihrem undurchsichtigen Mitschüler Connor oder ihrem unbarmherzigen Trainer Erikson? Hinzu kommt, dass ihre Gefühle etwas ganz anderes wollen als ihr Verstand. Und welche dunklen Geheimnisse verbergen sich eigentlich hinter den Toren ihrer Stadt?

Der erste Eindruck
Die Raya und Kill - Reihe ist eine Jugendbuchreihe, was das Cover auch durch Aufmachung und gezeigte Protagonisten deutlich macht. Da ich gerne eine Dystopie lesen wollte und der Klappentext mich ansprach, habe ich zugegriffen.

Das Leseerlebnis
Die Welt, in der die junge Menschenfrau Raya und der Wolfer Kill leben, wird bildhaft geschildert und man kann als Leserin ohne Probleme folgen. Vor dem geistigen Auge baut sich die Kulisse einer Stadt auf, die verborgen hinter dicken Mauern ihren menschlichen Bewohnern unter erschwerten Bedingungen mehr oder weniger Schutz bietet. Umgeben ist diese Stadt, der jeglicher Kontakt zu eventuellen anderen Menschensiedlungen fehlt, von einer überwältigenden Natur mit Bergen, Wasserfällen, und Wäldern. Dort leben Kreaturen, die halb Mensch, halb Tier, in dieser Welt die Oberhand gewonnen haben. Sie bedeuten Gefahr für die wehrlosen Menschen und viele Mythen und Gerüchte ranken sich um ihre Existenz. Raya kommt zu Beginn des Buchs endlich in das Alter, in dem man sie als Erwachsene behandelt und sie will diese Welt da draußen endlich mit eigenen Augen sehen. Bei einem heimlichen Ausflug außerhalb der Stadtmauern trifft sie auf Kill, einen Wolfer, der in Lebensgefahr schwebt. Beherzt verhilft sie ihm zu seinem Vorteil im Kampf gegen einen Angreifer aus der Luft. Kill ist der Feind, Raya das klassische Opfer, doch statt sie zu töten, dankt er ihr ihre Hilfe, indem er ihr das Leben schenkt.
Schon der Einstieg ins Buch hat mich gefesselt und die Lust weiterzulesen kontinuierlich gesteigert. Man fiebert mit Raya mit, erfährt mit ihr immer mehr darüber, wie ihre Welt funktioniert, und erlebt, wie die Grenzen zwischen Feind und Freund verwischen. Denn wie immer im Leben sind nicht nur die einen oder die anderen die Bösen oder die Guten. Raya lernt, dass auch die Menschen bislang nichts dafür getan haben, mit ihren Mitkreaturen ein friedliches Zusammenleben zu fördern.

Fazit
Ein spannendes Buch, das als Einstieg in eine dystopische Reihe Lust auf mehr macht. Raya ist eine sympathische Protagonistin, die manchmal Fehler macht, aber sich immer treu bleibt. Und Kill ist der gutaussehende Typ, dessen düstere Geheimnisse ihn nur noch anziehender machen. Band 2 ist schon gekauft!

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(c) Pixabay
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