Montag, 27. März 2017

Mein erstes Mal - #LBM2017 am 25.03.2017

Am Samstag war der große Tag, mein "erstes Mal", meine "Feuertaufe": Ich war als Fachbesucher auf der Leipziger Buchmesse. Im Gepäck vier Bücher, die auf Übergabe an ihre Gewinner warteten, jede Menge Lesezeichen, Postkarten, Flyer und Goodies und ein Herzchen, das mir dezent in die Hose rutschte, je näher wir der Messe kamen.

Leipziger Buchmesse - Eingangsbereich

Ich möchte mal vorab anmerken: Ich bin nicht gut im Umgang mit Menschen, noch schlechter bin ich im Umgang mit Menschenmassen. Mich überfordert sowas leicht und ich würde ganz tief in meinem Inneren, wenn ich es ehrlich zugebe, lieber eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt bekommen, als mich in eine Menschenmenge von mehr als drei Personen zu stürzen. Ich beneide Menschen, die das Bad in der Menge in vollen Zügen genießen können. Ich hingegen arbeite pausenlos gegen meinen eingebauten Fluchtreflex an, sobald ich das Gemurmel einer Menschenansammlung auch nur wahrnehme.

ABER trotz dieses kleinen Handicaps kann ich abschließend sagen: Es war toll! Anstrengend, aber großartig! Und ich hoffe, dass diejenigen, die ich treffen durfte, mich nicht als kalte Hundeschnauze erlebt haben. Ich habe mir nämlich große Mühe gegeben, über meinen Schatten zu springen, Ich habe mich wirklich über jeden einzelnen riesig gefreut, der mich gesucht, gefunden und angesprochen hat! <3

Es fühlt sich für mich noch immer etwas bizarr an, wenn Menschen meine Unterschrift haben wollen, wenn sie meine Bücher lesen wollen, wenn sie von meinen Büchern schwärmen oder mich einfach nur kennenlernen wollen. Ich fühle mich dann wie in einer Zauberblase, die mich gleichzeitig gefangen hält und sichtbar macht, aber mich auch irgendwie von allem distanziert. Und während ich so in meiner Bubble herumschwebte, kamen Menschen auf mich zu, die ich vom Namen, teilweise auch vom Gesicht, kannte, und wollten mit mir - ich wiederhole das einfach noch Mal, denn es ist so unwirklich: mit MIR - reden.

Ich habe so wundervolle Menschen treffen dürfen, dass meine Ängste nach und nach wichen und die Freude am Ende einfach überwog. Viele von Euch haben Selfies gemacht, die nun nach und nach auf Facebook hochpoppen, ich sehe meine Goodies in euren erbeuteten Messegeschenken aufblitzen und da gibt es sogar diese Unterschriftensammlung von Bloggerin Nicole Nadine Schönberg, wo ich meine Signatur auf der gleichen Leinwand entdecke, die Fitzek signiert hat. Und ich denke heimlich "was mach ich da?" *lach* (Danke, Einzelstück! ;))

Ich habe die Wortstürmer kennengelernt, von denen ich einige zwar per Facebook schon kannte, aber lange nicht alle. Was für nette Menschen und eine tolle Truppe! Euer Stand war wirklich schön - und ich habe jede Menge Bücher auf der Warteliste, seit ich die alle in Euren Regalen gesehen habe...

Beim Booklover Verlag hatte ich zusammen mit Selina Mai und Gillian Holden die Gelegenheit, eine angekündigte Signierstunde einzulegen. Ganz herzlichen Dank noch einmal an die Verlagschefin Nadine Kapp und ihr Team für dieses Angebot! Es ist so viel netter, an einem Tisch und einem festen Platz ein Meet&Greet abzuhalten, als irgendwo im Gang an einer Ecke!

Auch bei den Wortwerken habe ich vorbeigeschaut, denn dort gibt es schließlich mein Buch Verlorener Stern in der Buchhandlung. Es war toll, Bianca Bolduan und ihre Helfer persönlich kennenzulernen. Ich finde ihre Aktion Buchhandlung für Selfpublisher wirklich großartig.

Und zwischendrin rennt man irgendwie dauernd von A nach B und versucht sich bei schlechtem Handyempfang irgendwie, irgendwo mit Leuten zu verabreden. Das hat so mehr oder weniger gut funktioniert und hat manchmal auch erst nach einigen Anläufen geklappt:

Purer Zufall, dass es hinter uns gerade relativ leer ist!

Stichwort Selfies: Ich selbst habe keine gemacht, ich hab da einfach auch nicht dran gedacht und irgendwie war das zu viel Multitasking. Aber Daniela Heger hat mir unser Bild geschickt. Danke Dir!

Von all den Vorträgen und Veranstaltungen, die ich mir notiert habe, habe ich nicht einen einzigen geschafft, mir anzusehen. Dafür ist ein Tag auf der Messe einfach zu wenig und die Wege sind zu lang.

Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr, das ganze auf mehrere Tage zu verteilen und so auch noch etwas von den Vorträgen oder Lesungen mitzunehmen. Denn eins steht fest: Ich komme wieder!

Auf Wiedersehen zur nächsten Leipziger Buchmesse - 15.-18.03.2018






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