Dienstag, 31. Januar 2017

Buchblogger im Interview: Fuchsias Weltenecho - 31.01.2017

Immer wieder Dienstags:
Buchblogger im Interview

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach interessierten Buchbloggern, die mir immer wieder Dienstags hier Rede und Antwort stehen möchten. Meldet euch gerne bei mir!

Allen anderen wünsche ich viel Spaß mit Antworten auf Fragen, die Ihr so oder so ähnlich noch nie gestellt habt. 
Heute im Interview Anna Hein über ihren Blog
Fuchsias Weltenecho

Fragen rund um den Blog

?Wie heißt Dein Blog und was bedeutet der Name für Dich?
Fuchsias Weltenecho und mit dem Namen habe ich anfänglich die Blume verbunden bzw. die Farbe. Ich weiß gar nicht, ob das jemand weiß. Ich wollte etwas, dass mich (und meine Haarfarbe) widerspiegelt, da gab es die Fuchsie und die Idee war geboren. Die Verbindung zum Fuchs habe ich erst 2014 entdeckt… und seitdem passt dieser Name einfach perfekt zu mir. Der Fuchs, das Weltenecho, einfach die Kombination aus beidem, die dem Ganzen diesen fantastischen Touch gibt.

?Unter welcher Adresse (URL) ist dein Blog zu finden?
http://fuchsiasweltenecho.blogspot.de/
http://www.facebook.com/annafuchsia
http://www.instagram.com/annafuchsia

http://fuchsiasweltenecho.blogspot.de/

?Seit wann bloggst du schon?
Offiziell seit 2012, damals aber noch unter ähnlichem Namen und als „Fotograf“. Irgendwann hab ich gemerkt, dass das nicht so 100% das ist, was ich machen möchte, bin meinem Herzen gefolgt, habe Designs gebastelt und irgendwann Büchergruppen entdeckt. Eine Idee war geboren worden. Wie ein frisch geschlüpfter Drache :3

?Worum geht es auf deinem Blog?
Es geht um Bücher, Gedanken, Sprüche, Grafikdesign und dem kläglichen Versuch, Ordnung in meinen immer größer werdenden SuB zu bringen… und wie ich kläglich daran scheiterte.

?Hast du Bloggerkollegen, mit denen du gemeinsame Aktionen planst oder geplant hast? 
YES. Das kann ich definitiv unterscheiben. Ich sage nur „nackt &beknackt“. (Yes, Mädels, ihr dürft euch angesprochen fühlen). Ich denke, manche mochten diese Aktionen, andere nicht. Manchmal wird man geliebt und manchmal halt nicht, wir haben aber immer dahinter gestanden und ich denke das ist die Hauptsache. Irgendwann gibt es gewiss noch weitere Aktionen in kleinerer Gruppe :3

?Wie viel Zeit steckst du am Tag/in der Woche in deinen Blog?
…zählt dazu auch die 10.000 Mal, die ich am Tag aufs Handy gucke, Instagram und Facebook stalke, um zu gucken, was meine Füchse so tolles geschrieben haben und was so Neues in den Büchergruppen passiert ist?
Wenn nicht, dann sind es, denke ich, trotzdem so 4 Stunden m Tag, je nachdem, ob ich ein Titelbild bastel, oder nicht :D
Oder Beiträge schreibe, an denen ich halb verzweifel, alles wieder lösche, mit meinem Laptop diskutiere, ihn anbrülle und dann wieder lieb haben muss (aus Angst, dass er sonst ganz ausgeht..).

?Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft - für deinen Blog oder darüber hinaus?
Mir selber treu zu bleiben. Ich weiß, dass viele Menschen, Autoren, Bloggern und Fabelwesen vorwerfen sie würden sich verändern und nicht mehr so wie früher sein.
Nun, Zeit verändert Menschen. Auch Blogger und Autoren, Götter und Fabelwesen werden nie so sein wie vor 2 Jahren und ich denke, das muss man einfach akzeptieren.
Zeit und Umstände können auch eines Bloggers größter Feind sein. Aber ich denke, wenn man sich selbst treu bleibt und Spaß an dem hat, was man macht, hinter den Dingen steht, ist das mehr als halbe Miete und das ist mir persönlich aus das Wichtigste. Das man merkt, dass diejenigen Spaß an dem haben, was sie machen/schreiben/ bloggen.

Über dich: 
?Wer ist der Mensch oder sind die Menschen hinter dem Blog? Magst du uns ein Foto von dir zeigen?
(Möchtest du dir einfach mein Profilfoto klauen? Soll ich es für dich klauen? :D…wollen wir illegale Dinge tun, mit Erlaubnis? )

Ich habe illegale Dinge getan - jetzt fühle ich mich so herrlich verrucht!
Was war das? Die Polizei? An meiner Tür?! Ich hatte doch die Erlaubnis!
 ?Welchen Beruf übst du im richtigen Leben aus?
Man sagte mir Studieren sei kein Job, weil ich kein Geld verdienen würde. Also bin ich wohl arbeitsloser Student, im Vollzeitbereich- Sozialökonomie, Schwerpunkt BWL (#darfsiedas) und Vertiefung Personal (….#daswillsiewirklich?). Und JA, es macht mir Spaß. Es ist halt kein reines BWL, nicht so staubtrocken wie Recht und nicht so philosophisch wie Soziologie, genauso wenig allgemein wie VWL. Es ist halt eine Mischung aus all den vier Bereichen.
-Studentin, 21, weiß nicht, wie sie sonst ihren „Beruf“ beschreiben soll…

?Hast du neben dem Lesen und dem Bloggen noch Zeit und Lust für andere Hobbies? 
Aber sicher… oh das reicht nicht? Alles klar. Ich reite, ich gehe zum Sport. Ich studiere. Bastel Titelbilder und andere Fotos. Fotografiere. Studiere (ach, mist. Sagte ich schon, gell?). Stalke regelmäßig meine Füchse…hätte ich jetzt nicht sagen sollen, oder?
Schicke meinen Mädels 20 Minuten Sprachnotizen…ok 2 Minuten… pscht.

?Du machst auch wunderschönes Grafikdesign, wie man schon allein an deinem Blogheader erkennen kann. Bietest du diesen Service auch für andere an? Magst du dich den Lesern und evtl. Suchenden Autoren hier gerne diesbezüglich vorstellen?
Vielen Dank für dieses Kompliment *rot wird*. Ich glaube man sieht als „Designer“ selber immer noch so seine Schwächen.
Und ja, ich mache zum Beispiel Titelbilder für andere Bloggerkollegen/innen und Autoren/innen.
Wenn irgendwann der Antrag auf mein Kleingewerbe durch ist, darf ich auch offiziell Cover basteln.
Derzeit bastel ich Titelbilder ja auf kostenloser Basis, was aber bei 5 Stunden Arbeit dann doch manchmal den Rahmen sprengt.
Neben Titelbildern durfte ich zum Beispiel jetzt  das eine oder andere Mal Figuren verkörpern. Male mich auch gerne für die Bücher an, die mich überzeugen und abholen konnten und bastel dazu auch Grafiken (wie man vielleicht auf meiner Seite sehen kann).
Alles was kreativ mit Design zu tun hat und umgesetzt werden soll? Aye, da bin ich direkt an Bord (vielleicht nicht unbedingt eines Schiffes…Schiffe und ich sind nicht soo dicke…).
Das Einzige, was ich nicht kann, sind Figuren malen.
Wer also Interesse hat, kann mich immer gern anschreiben. Ich beiße (eigentlich) nicht.

?Print oder E-Reader?
Prints.
Ich liebe meinen E-Reader für unterwegs und nachts..und überhaupt, aber ich halte dann doch lieber Papier, Pappe, Karton…oder so, in den Händen.
Dieser Miniherzinfarkt, wenn das Buch herunterfällt, mir in den Finger schneidet oder ein Buch Leserillen bekommt, möchte ich dann doch nicht missen.

?Fernseher oder Radio?
Fernseher

?Serie oder Film? 
Serie.

?Zelt oder Luxushotel? 
Zelt. Ein Hotel ist zwar schön, aber zelten bringt irgendwie mehr Stimmung auf, sagt mein Bauch.

?Was möchtest du uns sonst noch erzählen? Gibt es eine Anekdote oder ein Geheimnis, das du ausplaudern möchtest? 
Manchmal bin ich ein bisschen verrückt. Nicht ganz normal, oder Synapsen sind nicht richtig verknüpft. Aber nur manchmal.
Und manchmal stehe ich vor meinem Bücherregal und rede mit meinen Babys, aus Angst, dass sie sonst beleidigt sein könnten. Räume meine Regale regelmäßig um, weil mich Monotonie stört.
Ich bin ein Hypeopfer. Jemand empfiehlt ein Buch? Der Klappentext klingt super? Alles klar, ich muss es haben.
Funkos fand ich vor 5 Monaten übrigens total doof. Jetzt habe ich mehr, als ich an einer Hand abzählen kann (Standhaft sein? Kann ich).
Ich kann abends auch keine Krimis, Thriller oder spannende Serien/Filme gucken, da ich sonst glaube, dass das nachts Realität wird. Ach ja und ich gucke abends ein Mal unter das Bett, aus Angst vor Monstern und ich habe extra eine Kuscheltierarmee im Bett.

https://www.instagram.com/annafuchsia/
Über das Lesen:

?Wie viel liest du am Tag?
Ich versuche um die 100 Seiten am Tag zu lesen #Etappenleser.
Klappt aber nur sehr bedingt.

?Was kostet dich dein Hobby Lesen monatlich? 
Eine Leseratte redet nicht über Preise…

?Wo liest du am liebsten? 
Lebensmotto: Alles wird aus dem Bett gemacht.

?In einem Artikel auf deinem Blog analysierst du Schnell- und Langsamleser und nennst dich selbst eine langsame Leserin. Ich selbst habe an mir gemerkt, dass ich mich von einer Schnell- und Vielleserin zu einer langsamen Leserin entwickelt habe, einfach weil ich die Texte, seit ich selbst schreibe, viel mehr analysiere als früher. Würdest du von dir das gleiche behaupten?
Ich war generell schon immer „langsam“. Zwischenzeitlich habe ich zwar mal 10 oder mehr Bücher geschafft, das war aber wirklich schon Rekord. Ich weiß gar nicht mal, ob das bei mir so viel mit dem analysieren zu tun hat, oder vielmehr damit, dass ich mich sehr gerne und schnell ablenken lasse. Das Handy und World Wide Wrap sind doch echte Zeitdiebe und vor allem schaue ich besonders abends gerne Serien, während andere halt lesen  :D
Wobei ich schon von mir selbst sagen muss, dass ich von einem relativ schnellen Leser zu einem Langsamen mutiert bin. Bleibe öfters stehen und schlender eher durch die Seiten (vielleicht kann mein Gehirn (Ja, noch nicht von einem Zombie gegessen worden…) auch nur die Worte nicht mehr ganz so schnell aneinander reihen wie früher. Ich werde halt alt.
Wobei ich auch schon gestehen muss, dass ich vieles mehr hinterfrage: Hätte ich das so in der Situation auch gemacht? Passt das zum Alter, gibt es Logikfehler und zum Teil höre ich dann auch wirklich Tage auf zu lesen, wenn ich an einen Hä-Punkt gekommen bin… auch nicht unbedingt vorteilhaft, da sich einiges erst im Verlauf der Story klärt, aber so  ist das nun mal mit dem individuellen Leseverhalten.

?Welches Genre bevorzugst du und weichst du auch mal davon ab?
Fantasy, Romantasy, New Adult mit Fantasy, Dystopien (auch mit Fantasytouch). Du merkst, ich liebe alles, was mit Fantasy zu tun hat. Damit bin ich aber quasi auch groß geworden. Märchen, Bibi und Tina, Bibi Blocksberg, Harry Potter. Aber auch davon weiche in seit diesem Jahr auch wirklich mal ab. Ich habe meinen ersten richtigen Liebesroman gelesen (HerzSeilAkt) und geheult wie ein Schlosshund. Vor einer Woche ist übrigens mein erster Fitzek eingezogen, „Das Paket“, da kann ich schon mal stolz sein, denn ich zucke wirklich bei jedem kleinsten Geräusch zusammen… und fahre seit Final Destination 3 keine Achterbahn mehr…

?Was machst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt?
Weinend in der Ecke sitzen, mich hin und her wiegen, hoffen, dass es besser wird. Ich glaube, ich bin da sehr verbissen. Ich lese es bis zum bitteren Ende, es könnte ja noch spannend werden. Dementsprechend brauche ich für so ein Buch dann aber auch gerne mal 5 Wochen, anstatt 1.

?Wie sehr stören dich schlecht lektorierte Bücher, deren Story dir trotzdem gefällt?
Ehrlich gesagt ist das Lektorat eine zweite Rubrik für mich, die ich getrennt von der Story sehe. Dementsprechend stören sie mich beim Lesen eigentlich nicht wirklich, sondern ich merke erst im Nachhinein, wie viele Fehler sich dort dann eingeschlichen haben.
Ein Text, der jedoch nur vor Fehlern trieft, kann dann aber doch die Story „versauen“ und dann stören mich so banale Fehler  wie „garnicht“ schon sehr.
Eine gewisse Grundbeherrschung der Sprache setze ich dann doch voraus, damit man die Geschichte genießen kann.

?Was ist schlimmer? Rechtschreibfehler oder Logik-/Plotfehler? Und wie sehr stört das eine oder andere deinen Lesefluss? 
Logikfehler sind für mich schlimmer, denn die hauen mich, wie ein Schlag auf eine Fliege, komplett aus der  Bahn. Ich versuche dann nämlich herauszufinden, ob es an mir lag oder am Buch, dass ich an diesem Punkt aus der Geschichte ausgestiegen bin.
Persönlich finde ich es nämlich schwerer in die Geschichte zu finden, wenn ich ein Mal den Anschluss verpasst habe und alleine durch die Wörter irre, ohne einen wirklichen Anschluss zu finden.
Rechtschreibfehler sind, wie oben erwähnt, zwar nicht schön, stören mich aber persönlich weniger.

?Magst du Leseproben zu Büchern oder reichen dir Klappentext und Cover? Was muss in einer Leseprobe drin stehen, damit du den Rest des Buches lesen willst? 
Ich lese ehrlich gesagt nur die Leseproben in den Büchern. Selbst Leseproben aus den Buchhandlungen mitnehmen mache ich nur äußerst selten und auch nur dann, wenn mich das Cover angesprochen hat oder ich viel von dem Buch gehört habe.
Sonst reichen mir Klappentexte und Cover vollkommen, da ich in den meisten Fällen auf mein Bauchgefühl vertraue, oder mich von den Zeilenspringern und Bloggermädels (Nicci, Shelly, Hanni, Jennie, Julia, Lisa, Franzi, Gizem, Alex1 und Alex2, Salina, Sandra, Selina, Nänse und und und ) beraten :D

Über Rezensionen:

?Autoren sehnen sich nach Lesern, die Rezensionen schreiben. Du machst das und dafür danke ich dir im Namen aller Autoren. Was hat dich dazu gebracht, damit anzufangen?
Angefangen habe ich damit, dass Amazon mich via Mail gefragt hat, wie mir Buch XY gefallen hat und ich mich fragte: Was ist das und was will das große A von mir wissen?
Erst dann habe ich gesehen, dass man Bücher auch bewerten kann. Mein erster Gedanke: Soll ich da jetzt die Qualität und Technik wie bei einem Handy bewerten oder wie? Und ja, nichts anderes war es letzten Endes.
Ich habe mich bei anderen Bloggern umgesehen, was sie so bewerten, schnell gemerkt, dass dieses förmliche nicht mein Ding ist. Ich bin kein Blogger, der sagt: Ja, das Cover ist schön, der Schreibstil sehr blumig und die Protagonisten ganz nett.
Meine Rezensionen sind emotional. Ich behandel auch diese Themen, klar, sage, was mich dazu gebracht hat, dieses Buch auszusuchen und zu kaufen. Wie mir die Protas und die Schreibstile gefallen und dann aber auch, was mir gefallen oder nicht gefallen, ob ich geweint oder nicht geweint, gelacht oder gehasst habe usw. All das, was mich als Leser interessieren würde, ohne zu spoilern, weshalb ich den Inhalt zum Beispiel auch nur am Rand behandel und den Klappentext poste, da ich sonst auch denke: Dann brauchst das Buch nicht kaufen, wenn du Anfang, Mitte und Ende schon kennst.

?Was ist für dich eine gute Rezension? Gehört spoilern dazu oder geht das gar nicht?
Ups, das habe ich oben vermutlich bereits gesagt: NO GO.
Ich lasse mich wirklich super gerne spoilern. Bei Serien, Filmen, Büchern. Aber in eine Rezension gehört das für mich nicht.
Man kann mir so gerne erzählen: OMG, das Ende ist so genial Person x und Person y, und die Liebe und der Kampf… aber wenn ich eine Rezension lese, dann möchte ich eher wissen, wie das Buch war und die Story an sich und nicht, wie der Verlauf der Handlung im Detail war. Schön finde ich so Dinge wie: Mit dem Ende oder der und der Wendung hätte ich gar nicht gerechnet oder das hat mich wirklich aus den Socken gehauen, muss ich dafür aber das Ende beschreiben? Eigentlich nein.
Dementsprechend ist eine gute Rezension eine Rezension, die mich mitreißt, überzeugt und sagt: Kauf dir das Buch.
Okay, oder eine, die sagt, kauf es dir, um zu wissen, ob du meiner Meinung bist.

?Was hältst du von der durch Amazon ausgelösten Manie, ein Buch unter fünf Sternen gar nicht mehr anzuschauen? Wie denkst du, kann man das Bewertungssystem dort wieder fairer gestalten?
…. Ups, auch das ist wohl an mir vorbeigegangen. Bücher, die relativ schlecht bewertet wurden, interessieren mich meistens mehr, als die Bank weg 5 Sterne Bücher.
Ich habe zum Beispiel Flüsterndes Gold geliebt, während hingegen Viele diese Reihe auf Grund ihres Schreibstils kritisiert haben.
Mich fixen diese Bücher mehr an, als das hochgelobte Buch mit 5+1 Stern, denn auch ein 5 Sterne Buch kann 5 Sterne haben, aber inhaltlich schwächer sein, als ein 4 Sterne Buch.
Es kommt für mich immer auf die Mischung an und worauf der jeweilige Rezensent wert legt.
Ich persönlich wäre dafür, neben den 1-5 Sternen die Rubrik „Kaufempfehlung, Lesenswert, oder ähnliches einzuführen“, denn nur weil mir Buch 3 als Urlaubslektüre oder Zwischendurch 3 Sterne gegeben habe, kann es trotzdem lesenswert sein.
Viele schreckt eine „negative“ Bewertung vermutlich ab, dabei kann auch ein 3 Sterne Buch eine Leseempfehlung sein, wenn man xyz mag, zum Beispiel.
Ist man beispielsweise nicht Pferdeaffin, würde ich demjenigen kein Sternentänzer oder Rose Hill empfehlen, auch wenn das für mich ein 5 Sterne Buch/Reihe war.

?Bewirbst du dich bei Verlagen/Autoren um Rezensionsexemplare? /Wie wirst du auf Bücher aufmerksam, die du rezensierst?
Kaum, ich frage die Bücher, die mich interessieren über das Bloggerportal/Netgalley an und wenn ich sie nicht bekomme, weine ich einfach und bettel die Autoren an und werfe mich in Schale…… okay, Spaß bei Seite.
Oder ich kaufe sie mir.
Ein paar Renzensionsbücher bekomme ich als Anfrage vom Verlag/Autor/in selber.
Der Papierverzierer schickt zum Beispiel Vorschläge, was ich persönlich richtig gut finde, da es zum Teil Bücher sind, die spannend klingen, ich aber gar nicht auf dem Schirm hatte.
Denn gerade, wenn die Autoren anfragen, habe ich das Gefühl, sie nehmen mich auch als Person wahr und nicht nur als Werbefläche, mit unpersönlicher Ansprache und dann vielleicht noch der Frage, ob man die Seite teilen könne.
Davon abgesehen gehe ich sehr gerne in Buchhandlungen stöbern. Auch in kleineren, wie der Mythos in Lüneburg. Dort finde ich immer irgendwas, was mich anspricht.
Das Meiste ist also eher Zufall oder auch Neuerscheinung, die bei den Gruppen aktuell so im Trend sind, oder von anderen Bloggern empfohlen werden. Ich würde Neuerscheinungen sonst vermutlich erst 3 Monate später entdecken…

Autoren und Verlage:

?Hast du Lieblingsautoren/Lieblingsverlage? 
May Raven (aka Martina Riemer)- Monster Geek
Gesa Schwartz- Grim, Herz aus Nacht und Scherben
Marie Graßhoff- Kernstaub
Jonathan Stroud- Bartimäus
Jennifer Estep- Mythos Academy, Black Blade
Armentrout- Dämonentochter
Julie Kagawa- Talon, Plötzlich Fee

Lyx
Talawah&Sternensand
Heyne
Loewe
Piper
Dressler
… ich habs dann, glaube ich

?Liest du auch Indiebücher, also Autoren aus Kleinverlagen oder Selfpublisher? 
Derzeit fast nur. Ich liebe zum Beispiel die Phoenix Reihe aus dem Papierverzierer Verlag: a) Story und b) Hamburg!!
und gucke auch sehr gerne bei Amazon die Listen durch. Seltsamerweise bleibe ich dann fast immer an Büchern hängen, die aus eigener Hand stammen. So zum Beispiel damals auch an der Himmelstiefe Reihe von Daphne Unruh, die nun ein Zuhause im Loewe Verlag gefunden hat.
Oder ein Buch, dessen Inhalt ich unfassbar toll fand: Nathan und der Pakt mit den Wölfen aus dem Schwarzer Drachen Verlag.
Oder Kernstaub, das beim Drachenmond Verlag gelandet ist, oder Cold Fire von Katrin Gindele, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.
Bücher, die jeder gelesen haben MUSS, wie ich finde!

?Die meisten Indies sind nicht im normalen Buchladen zu finden. Wie wirst du auf sie aufmerksam? 
Das große A oder durch Empfehlungen meiner Mitbloggerinnen

?Was hältst du von Buchwerbung? Welche nervt, welche spricht dich an? 
Prinzipiell finde ich Werbung für Bücher generell gut. Sie sollte nur kreativ, spannend oder witzig gestaltet sein, damit man auch hängen bleibt. Es sollte direkt erkennbar sein, um welches Buch es geht und vielleicht einen Link zu weiteren Infos geben. Der Klappentext sollte vielleicht auch zur Verfügung stehen und es sollte nicht alle 2 Minuten irgendwo geteilt, oder darauf hingewiesen werden. Damit kann man potentielle Leser auch vergraulen.
Besonders schön finde ich die Aktionen, die mit Bloggern zusammen geplant werden, da jeder Blogger für sich dem Ganzen eine individuelle Note gibt und wenn das gezielt eingesetzt wird und die Blogger dahinter stehen, finde ich es immer unfassbar schön zu sehen.

Zum Abschluss möchte ich dir für dieses Interview ganz herzlich danken! Es war spannend und interessant, mal etwas mehr über dich zu erfahren. Vielleicht magst du uns zum Abschied ein Foto deines Bücherregals zeigen, falls vorhanden? Oder irgendetwas anderes, das du uns gerne zeigen möchtest? 

Bücher, soweit die Wand sie halten kann! <3




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen