Montag, 23. Januar 2017

Buchrezension: Armania - Auf der Suche nach dem Bernsteinblut von Shanti M.C. Lunau

Armania - Auf der Suche nach dem Bernsteinblut von Shanti M. C. Lunau

Genre: Fantasy Jugendbuch
Seitenzahl: 452 Seiten
Erhältlich als Hardcover und bald auch als E-Book in allen gängigen Shops

Klappentext: 
Rina ist glücklich. Sie hat nicht nur ihr Abitur bestanden, sondern auch die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hatte. Rinas Freund wird von seiner Vergangenheit eingeholt und schwebt kurz darauf in Lebensgefahr. Nur ein einziges Medikament kann ihn jetzt noch retten, doch dafür muss Rina in eine Welt reisen, die sie nicht kennt. Wird sie es schaffen, das Bernsteinblut rechtzeitig zu finden und ihre Liebe zu retten?

Der erste Eindruck
Ich gebe zu, ich gehöre zu den Leserinnen, die sich durch ein auffälliges Cover anlocken lassen. Bei der Kaufentscheidung kommen dann zwar auch noch Genre und Klappentext mit ins Spiel, aber erst einmal werde ich magisch vom Cover schon aus der Ferne angezogen. So auch bei diesem Buch, das ich auf der Buch-Berlin im November vergangenen Jahres schon von weitem leuchten sah. Die strahlenden Farben, das außergewöhnliche Hardcover und die besondere Aufmachung auch im Inneren des Buchs haben mich dann zum Kauf inspiriert, den ich auch beim Lesen keine Sekunde bereut habe. Die Besonderheiten dieses Buchs habe ich in diesem Video noch einmal ganz genau gezeigt:

 

Das Leseerlebnis
Die Protagonistin Rina und ihre beste Freundin Line sind in Nullkommanichts auch zu meinen Freundinnen geworden. Ich konnte jeden Schritt ihrer abenteuerlichen Reise mitverfolgen und mitfiebern, wenn es brenzlig wurde. Nicht viele Bücher schaffen es, mich so zu fesseln, dass ich täglich lese, obwohl ich eigentlich viele eigene Projekte nebenher verfolge. Dieses Buch hat es mit Leichtigkeit geschafft. 
Obwohl es eigentlich um die Liebe zwischen Protagonistin Rina und dem Humanil Criff geht, hat letzterer eine recht passive Rolle. Manchmal hätte ich mir gewünscht, ihn besser kennenlernen zu dürfen, denn schon ziemlich früh im Buch verunglückt er schwer und fällt ins Koma, aus dem ihn nur das Bernsteinblut, eine Medizin aus seiner Heimat Armania, erwecken kann. Rinas Liebe zu ihm und ihr unerschütterlicher Optimismus lassen die junge Frau eine Reise antreten, die nicht nur abenteuerlich und gefährlich ist, sondern auch aufzeigt, wie Freundschaft und Aufgeschlossenheit Fremdartigem gegenüber im Leben weiterhelfen. 
Die Protagonistinnen erleben gemeinsam fantastische, berührende, verzweifelte und ergreifende Momente, die mich haben mit lachen, weinen und hoffen lassen. Auf ihrer Suche begegnen die beiden Mädchen fantastischen Wesen, den Humanil, die sie mit offenen Armen in der fremdartigen Welt Armania aufnehmen. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Humanil, die in drei verschiedenen Arten vorkommen. Da gibt es die Gestaltwandler in Menschengestalt, die zu fantasievollen Tierwesen werden, außerdem gibt es menschenartige Wesen mit Tierelementen wie Bärenohren oder Libellenflügeln und dann gibt es noch die rein tierischen Gesellen, die eine abenteuerliche Mischung verschiedener Tierarten darstellen wie z. B. der Marder-Waschbär namens Ale. 
Gerade im letzten Drittel des Buchs wird ein wahres Feuerwerk an Ereignissen eröffnet. Schlag auf Schlag schlittern Rina, Line und ihre neu gewonnen Freunde von einer Gefahr in die nächste, sodass ich einfach weiterlesen musste. In einem fulminanten Showdown werden am Schluss alle losen Fäden zusammengeführt und die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende geführt. 

Fazit
Eine Geschichte, die sich vor den berühmten Genre-Geschwistern wie Narnia oder Der Goldene Kompass nicht zu verstecken braucht. Wer gerne über fantastische Reisen voller Gefahren und Abenteuern liest, ist mit diesem Buch bestens bedient. Kino für den Kopf!

Aktuelles über die Autorin findet Ihr auf: 

Shanti M. C. Lunau auf Amazon
Shanti M. C. Lunaus Blog

(c) Pixabay
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