Donnerstag, 11. August 2016

Buchrezension: Tödliche Gedanken von Marcus Johanus

Tödliche Gedanken - Er kennt dein Geheimnis - Wie kannst du ihm vertrauen?

Genre: Paranormal Thriller / Superhelden
Seitenzahl: ca. 400 Seiten
Erhältlich als E-Book und Taschenbuch in allen gängigen Shops

Klappentext: 
"Ich glaube weder an Gott, noch an das Schicksal - aber heute musste es einfach eine höhere Macht geben, die gegen mich arbeitete."

Patricia Bloch, hochbegabte 18-Jährige in einem brandenburgischen Kaff, will die Provinz endlich hinter sich lassen, als Merkwürdiges geschieht: In einer rätselhaften Vision wird sie vor einem Amoklauf gewarnt. Kurz darauf erlebt sie vor ihrem geistigen Auge einen grauenhaften Mord. Hat Lias etwas damit zu tun – der einzige Mensch, dem sie sich nahe fühlt? Was ist sein Geheimnis? Und ehe sie begreift, was eigentlich geschieht, warnt sie eine innere Stimme erneut: Jemand hat es auf ihr Leben abgesehen. 

Der erste Eindruck
Die Farben und die Gestaltung des Covers sprechen mich sehr an. Hätte ich das Buch per Zufall im Buchladen gefunden, hätte ich es sicher auch dann in die Hand genommen, wenn mir der Autor nicht schon als "SchreibDilettant" aus dem Internet bekannt wäre. Ein wenig fehlt mir der Hinweis darauf, dass es sich bei der Lektüre um eine paranormale Geschichte handelt. Die Aussage Thriller trifft zwar zu, aber da steckt ja noch so viel mehr dahinter! Für mich, als Liebhaberin fantasievoller Geschichten perfekt, ich bin aber nicht sicher, ob hier nicht eventuell bei einigen Lesern falsche Erwartungen geweckt werden. 

Das Leseerlebnis
Der Einstieg ins Buch reißt einen gleich mitten hinein. Patricia Bloch ist eine Außenseiterin und als solche kämpft sie mit dem Leben, den Menschen und dem Alltag wohl mehr als andere. Sie wirkt rebellisch, manchmal sogar zickig, aber sie hat ein Herz für Schwächere und setzt sich für ihren Mitschüler ein, als der vom Lehrer gemobbt wird. Wie einfach und normal ihr Leben zu diesem Zeitpunkt noch ist, weiß die Protagonistin wohl gar nicht zu schätzen, denn ab diesem Moment nimmt ihr Lebenslauf skurrile Züge an. Was sie alles über sich, ihre Familie und ihre Freunde erfährt, wird hier nicht verraten, nur so viel: Wer die Serie Heroes mochte, wird auch dieses Buch mögen. Erst nach und nach offenbart sich Patricia, und somit dem Leser, der Hintergrund, warum sie so ist wie sie ist und sie erkennt, dass sie so schnell wie möglich lernen muss, mit diesen Erkenntnissen umzugehen. Nicht nur ihr Leben ist in Gefahr, auch das aller Bewohner des Städtchens Kelltin, das auf eine ganz besondere Geschichte zurückblickt. 

Manchmal hätte ich Patricia gerne die Leviten gelesen, wenn sie sich ihrer Mutter gegenüber so undankbar gab zum Beispiel. Überhaupt, ich mochte Diana, ihre Mutter. Vielleicht weil ich mich in ihr wiedererkannte. ;) 

Patricia gewinnt während des Buchs an Tiefe und ihre Erfahrungen verleihen ihrem Charakter Profil. Ein bisschen wie Claire bei den Heroes entdeckt sie immer mehr Geheimnisse und enthüllt die Wahrheit hinter ihrem bislang so bieder erscheinenden Leben.

Ich habe das Buch in - für mich - kürzester Zeit durchgelesen und war froh, dass der zweite Band bereits erhältlich ist, den ich nun gleich im Anschluss lesen kann. Der Autor baut Spannung auf und lässt seine Protagonisten bis zur letzten Zeile fantastische Abenteuer bestehen. 

Fazit
Eine klare Leseempfehlung für Freunde von Superhelden-Stories und Action! Man wünschte sich gerade in der heutigen Zeit, dass es Patricia, Lias und ihre Freunde wirklich gäbe. Wir könnten sie so manches Mal gut brauchen! 

Zur Serie gehört auch die Novelle Lelana, die ich in diesem Artikel bereits besprochen habe. 

Aktuelles über den Autor und seine Bücher findet Ihr auf: 


Zusammen mit seinem Writing Buddy Axel Hollmann veröffentlicht Marcus außerdem den wöchentlichen Vlog "Die SchreibDilettanten" auf Youtube

(c) Pixabay

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