Dienstag, 3. Mai 2016

Buchblogger im Interview: Ricas Fantastische Bücherwelt - 03.05.2016

Immer wieder Dienstags:
Buchblogger im Interview

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach interessierten Buchbloggern, die mir immer wieder Dienstags hier Rede und Antwort stehen möchten. Meldet euch gerne bei mir!

Allen anderen wünsche ich viel Spaß mit Antworten auf Fragen, die Ihr so oder so ähnlich noch nie gestellt habt. 
Heute im Interview Ricarda Scola über ihren Blog
Ricas Fantastische Bücherwelt


Fragen rund um den Blog

?Wie heißt dein Blog und was bedeutet der Name für dich?
„Ricas Fantastische Bücherwelt“ – ist, um ehrlich zu sein, nur das Zeugnis meiner Fantasielosigkeit. Ich saß vor meinem Laptop, erpicht darauf, ein eigenes Blog zu eröffnen, und mir fiel absolut kein Name ein. Um endlich loslegen zu können, entschied ich mich für den Standard „Ricas Bücherwelt“ und fügte das „Fantastische“ wegen all der Fantasybücher, die ich so gerne lese, ein. Schon bald wird es aber „Die fantastische Bücherwelt“, immerhin blogge ich nicht mehr alleine.

?Unter welcher Adresse (URL) ist dein Blog zu finden?
Noch unter: http://www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de
Bald unter: http://www.die-fantastische-buecherwelt.de

?Seit wann bloggst du schon? 
Seit Mai 2012

?Hast oder hattest du noch andere Blogs?
Derzeit gibt es meinen Blog quasi zweimal, immerhin ziehe ich um und wenn das geglückt ist, habe ich noch andere Blog-Projekt, aber bislang habe ich hauptsächlich den einen.

?Worum geht es auf deinem Blog?
Um Literatur. Alles, was irgendwie mit Büchern zu tun hat, findet dort seinen Platz. Hauptsächlich natürlich Rezensionen, Statistiken, Neuerscheinungen & Co. Man findet dort allerdings auch Interviews, Lesungs-, Messe- oder sonstwas für Berichte, ausführliche Informationen zu Buchreihen und Autoren (wird derzeit nicht upgedatet wegen dem Umzug) und und und…

?Wie viele Follower hast du und ist dir die Zahl wichtig? 
Bei GFC sind’s gerade 499 (jedes Mal, wenn wir fast bei den 500 waren, hat Google aussortiert – hoffentlich haben wir dieses Mal mehr Glück), bei Facebook und Twitter irgendwas um die 800.
Und ja, die Zahl ist mir wichtig. Ich stürze mich nicht von der Brücke, wenn Follower ausbleiben oder weniger werden, aber man arbeitet schon dafür, dass es mehr wird.

?Was tust du, um deinen Blog bekannter zu machen? 
Ich achte mittlerweile vermehrt auf die Reichweite im Allgemeinen, beobachte, was bei den Leuten besser, was schlechter, ankommt und richte mich danach. Allerdings hat gerade so ein Literaturblog doch nur begrenzt Spielraum; so würde ich zB niemals mit den Rezensionen aufhören, nur weil diese nicht so stark frequentiert sind wie Gewinnspiele, Interviews oder andere Beiträge.

?Was tust du, um dich mit deinem Blog von anderen Bücherbloggern abzuheben? Hast du eine Strategie, einen eigenen Stil oder eine Besonderheit, die die anderen nicht haben? 
Ich glaube, wir alle erarbeiten uns bewusst oder auch unbewusst unsere eigene Marke. Unterschiede findet man bei Bloggern desselben Bereichs wohl meist nur in den Details, aber die muss man für sich selbst erst entwickeln. Noch bin ich in der Probier- und Lernphase; ein richtiges Markenzeichen habe ich (noch) nicht. Wahrscheinlich erinnert man sich bei mir hauptsächlich an all das Grün und vielleicht erkennen die Leute, die meine Texte regelmäßig lesen, ein Muster, aber abgesehen von meinen Challenges habe ich sonst noch nicht DIE Idee gehabt, die mich aus der Masse hervorstechen lassen würde ;)

?Veranstaltest du auf deinem Blog hin und wieder besondere Aktionen wie Gewinnspiele, Blogtouren oder vielleicht was ganz anderes? 
Gewinnspiele veranstalte ich einigermaßen regelmäßig; mal mehr, mal weniger. Bei Blogtouren und –specials, im Grunde bei allen möglichen Aktionen, bin ich immer gerne dabei. Gerade in letzter Zeit laufen bei mir viele Blogtouren.

?Mir ist aufgefallen, dass es keine Sektion „Über mich“ auf deinem Blog gibt. Gibt es einen Grund? Um so schöner, dass wir nun hier etwas mehr über dich erfahren.
Ich glaube, ich hatte einfach keine Lust darauf als ich meinen Blog eröffnet hatte. Irgendwann wurde mir dann klar, dass das eine gar nicht so unwichtige Seite ist und seitdem schiebe ich das so vor mir her. Der neue Blog hat die Seite aber bereits; das war das Erste, das ich gemacht habe.

?Hast du Bloggerkollegen, mit denen du gemeinsame Aktionen planst oder geplant hast?
Ja, einige. Also, die meisten Aktionen, an denen ich teilnehme, werden von anderen organisiert und so lerne ich immer neue Blogger kennen, aber ich hab doch auch meine eigenen Grüppchen.

?Wie viel Zeit steckst du am Tag/in der Woche in deinen Blog? 
Im Grunde meine komplette Freizeit. Ich bin konsequent mit Planen, Lesen oder Bloggen beschäftigt – selbst wenn ich mich mit Freunden treffe, denke ich oft darüber nach, was ich noch lesen/machen muss und manchmal kommen mir da auch neue Ideen, die ich vielleicht mal irgendwann umsetze.

?Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft - für deinen Blog oder darüber hinaus? 
Dass aus dem Hobby ein Beruf wird. Nicht unbedingt die utopische Idee mit dem Bloggen reich zu werden (schön wär‘s), aber dass es mir hilft, in der Buchbranche Fuß zu fassen. Bei einer Agentur, einem Verlag, freiberuflich…wie auch immer.



Über dich: 

?Wer ist der Mensch oder sind die Menschen hinter dem Blog?
Hallo nochmal! ;) Ich bin die Rica – oder auch Ricarda Maria Scola. Meinen Zweitnamen verdanke ich tatsächlich beiden Eltern. In der ehemals italienischen Seite (Papa) hieß ungefähr jeder zweite Maria (ob nun als Vorname, Zweitname, Drittname…) und meine Mama heißt so ebenfalls mit Zweitnamen, also dachten sie sich, den bräuchte ich auch. Ich lese seit ich 5 bin, hab das komplette Schulsystem mitgenommen (Abi, danach Ausbildung, sprich Berufsschule, und jetzt Studium) und bin die totale Niete im Sport. Ich steh auf Sprachen, Computer und Mathe – bei Computern habe ich aber noch viiiel zu lernen. Ich studiere Literatur und Englisch, was genau mein Ding sein sollte, aber sich leider echt sinnlos anfühlt. Mittlerweile bin ich einfach zu bodenständig, realistisch, pragmatisch, trocken…nennt es, wie Ihr wollt, aber über Gedichte, Kunst oder sonstwas zu philosophieren nervt mich einfach nur. Ich wünschte, ich hätte bereits einen richtigen Job!
Ich liebe die Farbe Grün, bin ein Pferde-Mädchen, eine Leseratte (Überraschung!), ein Serienjunkie mit einer Schwäche fürs Kino und die Gruppenmutti für meine Clique. Ich liebe Rätsel, Puzzle und alle möglichen Denksportaufgaben.
Vor fast 4 Jahren gründete ich meinen Blog und werde seit einem halben Jahr von Lisa unterstützt. Witzigerweise haben wir zusammen unser Abi gemacht, hatten in der Schule aber NICHTS miteinander am Hut. Jahre später treffen wir uns in der Uni und nach einigen Semestern des Semi-Ignorierens haben wir endlich kapiert, dass wir voll auf einer Wellenlänge liegen. Jetzt habe ich endlich jemanden gefunden, mit dem ich tagtäglich auch außerhalb des Netzes übers Bloggen und über Bücher reden kann – meine restlichen Freunde sind begeistert, dass sie vom Haken sind.
Lisa ist witzig und nicht auf den Mund gefallen – und wesentlich kreativer als ich. Dafür bevorzugt sie die „normalen“ Bücher oder die blutigeren. Wenn man sie fragen würde, wie sie am liebsten ihre Zeit verbringt, würde sie antworten, dass sie am liebsten mit ihrem Herzmensch zusammen ist. Ein echt toller Kerl, den man einfach gern haben muss. Wir sind uns zwar in vielen Dingen uneins oder verschieden, aber bei den wichtigen Sachen ticken wir gleich. Gemeinsam sind wir ein gutes Team und ich glaube, sie wird maßgeblich zur Entwicklung meines Babys beitragen. :)

?Welchen Beruf übst du im richtigen Leben aus? 
Zurzeit bin ich eine Literatur- und Englisch-Studentin, die nebenher als Kassiererin tätig ist.

?Hast du neben dem Lesen und dem Bloggen noch Zeit und Lust für andere Hobbies? 
Ich bin ein Serienjunkie, aber das läuft ja ganz gut nebenher. Ansonsten bleibt nur noch Zeit für Freunde und Familie – und die kommen jetzt schon zu kurz. Oh, und ich liebe es zu puzzeln! Das hätte ich fast vergessen.

?Print oder E-Reader?
Print.

?Fernseher oder Radio?
Fernseher.

?Serie oder Film? 
Serie.

?Zelt oder Luxushotel? 
Luxushotel.

?Du machst eine Auslandsreise in ein Land, dessen Sprache du nicht sprichst und vergisst dein Buch mitzunehmen. Deutsche Bücher vor Ort gibt es nicht zu kaufen. Was tust du?
Im Zweifelsfall schlage ich mich mit Englisch durch, ansonsten würde ich wohl versuchen, so viel wie möglich von der dortigen Sprache zu lernen und generell die Kultur und die Landschaft erforschen. Irgendwie würde ich mich schon beschäftigen – vielleicht verkauft ja jemand Puzzle. Die gehen immer ;)

?Was möchtest du uns sonst noch erzählen? Gibt es eine Anekdote oder ein Geheimnis, das du ausplaudern möchtest? 
Ich glaube, ich habe schon viel zu viel von mir erzählt :P

Über das Lesen:

?Wie viel liest du am Tag?
Zwischen 100 und 500 Seiten am Tag  - je nach Zeit und Stimmung-

?Was kostet dich dein Hobby Lesen monatlich? 
Gar nichts, wenn ich tapfer bin, aber in der Regel 50 – 100 € mindestens.

?Wo liest du am liebsten? 
In meinem Bett oder auf meinem Lesesessel. Allerdings lese ich auch gerne in der Uni, früher der Schule, in Wartezimmern oder beim Frisör – generell gerne an Tischen. Wenn um mich rum Trubel herrscht, konzentriere ich mich meist besser aufs Buch als in meinem ruhigen Zimmer.

?Welches Genre bevorzugst du und weichst du auch mal davon ab? 
Fantasy – mit all seinen Sub-Genres. Mittlerweile lese ich aber auch gerne Science Fiction, vor allem Dystopien, und Jugendbücher im Allgemeinen. Im Zweifelsfall entscheide ich mich für das Buch mit dem Hauch Magie oder einem Mysterium. Die ganz normalen Sachen interessieren mich meist nicht.
Seitdem ich blogge probiere ich aber gerne auch mal Neues aus. Es muss mich nur irgendwie neugierig machen und im Bestfall ist es ein Geheimtipp von einem Blogger, einem Autor oder einem Verlagsmitarbeiter, der meinen Geschmack kennt. Die werden sich schon was dabei denken, wenn sie einer Fantasy-Leserin plötzlich einen Thriller andrehen wollen.

?Was war das letzte Buch, das dich richtig gefesselt hat? 
„Digby“ von Stephanie Tromly und „Firefight“ von Brandon Sanderson – ich habe beide direkt hintereinander gelesen und sie liegen so dicht auf, dass ich einfach beide nennen muss.

?Welches Buch möchtest du unbedingt noch / als nächstes lesen? 
Das Finale der „Die Überlebenden“-Trilogie von Alexandra Bracken

?Was machst du, wenn dir ein Buch überhaupt nicht gefällt? 
Ich kämpfe mich durch bis zum Schluss, lasse den Frust ein paar Tage sacken und schreibe mir dann den Rest in Form einer Rezension von der Seele.

?Das Buch ist handwerklich einwandfrei, aber entgegen deiner Erwartung gefällt dir die Story nicht. Wie gehst du damit um?
Wieder: ich kämpfe mich durch, lasse es sacken und werde es wahrscheinlich dann trotzdem sehr gut bewerten, aber auch schreiben, dass es nicht mein Geschmack war.

?Wie sehr stören dich schlecht lektorierte Bücher, deren Story dir trotzdem gefällt?
Ziemlich. Wenn ich irgendwann mehr auf Fehlersuche als mit dem eigentlichen Lesen beschäftigt bin, macht mich das schon sauer, vor allem wenn es ein Verlagsbuch ist.

?Was ist schlimmer? Rechtschreibfehler oder Logik-/Plotfehler? Und wie sehr stört das eine oder andere deinen Lesefluss? 
Plotfehler, eindeutig. Dann rege ich mich nur noch auf und das spiegelt sich dann auch in meiner Kritik. Rechtschreibfehler verbuche ich – im Zweifel für den Angeklagten – als Tippfehler. Außer diese nehmen Überhand.

?Magst du Leseproben zu Büchern oder reichen dir Klappentext und Cover? Was muss in einer Leseprobe drin stehen, damit du den Rest des Buches lesen willst?
Ich habe nichts gegen Leseproben, nutze sie aber so gut wie nie. Ich schaue nur dann mal da rein, wenn ich mir ganz unsicher bei einem Buch bin, aber das kommt echt nur so 2, 3 Mal im Jahr vor.

Ricarda liebt grün.


Über Rezensionen:

?Autoren sehnen sich nach Lesern, die Rezensionen schreiben. Du machst das und dafür danke ich dir im Namen aller Autoren. Was hat dich dazu gebracht, damit anzufangen? 
Während meiner Ausbildung war ich auf der Suche nach einer Richtung, einem Ziel, irgendwas. Dabei stieß ich auf Literaturblogs und es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Wenn ich sowieso schon so viel lese, könnte ich auch darüber schreiben, dachte ich mir, und so war der Entschluss schnell gefasst.

?Worauf achtest du beim Verfassen deiner Rezensionen?
Ich gehe an eine Rezension wie an eine Schularbeit. Ich versuche, mich an formelle Vorgaben zu halten, habe meine eigene Struktur, von der ich nur selten abweiche, und Smileys sind ein No-Go. Ich starte mit einem klassischen Einführungssatz, nenne Titel und Autor und erkläre meist noch die Umstände. Ist es eine Reihe? Ein Spin-Off? Muss man den Vorgänger kennen oder ist es eine Reihe, bei der die einzelnen Bände nur lose zusammenhängen? Ist es eine Adaption? Und und und.
In den folgenden Abschnitten lasse ich mich dann über den Schreibstil, die Charaktere und den Plot aus. Dabei versuche ich größtenteils sachlich zu bleiben, aber in kleinen Portionen Subjektivität und Emotionen miteinfließen zu lassen – ich bin immerhin Bloggerin. Ich schreibe also vielleicht, dass ich die Protagonistin mochte (oder auch nicht), aber gehe vor allem darauf ein, ob sie gut ausgearbeitet oder ein zweidimensionaler Stereotyp ist. Hat der Plot einen roten Faden? Spielt das Setting eine Rolle? 
Auch wenn meine Texte natürlich schon subjektiv sind, versuche ich so objektiv wie eben möglich zu sein. Ich lese zwar gerne Jugendbücher und die meisten sind tatsächlich als All-Age-Literatur zu betrachten, aber manchmal merke ich schon, dass ich für dieses eine Buch zu alt war – und dann sage ich das auch. Dafür würde ich aber niemals einen Punkt abziehen, immerhin kann das Buch ja nichts dafür. Ebenso läuft das, wenn ich Ausflüge in andere Genres mache. Fantasy ist mein Ding, damit kenne ich mich aus. Mit Frauenromane, Krimis oder Thrillern eben nicht. Also, schreibe ich dann, dass ich den Thriller X spannend fand, aber ich gebe zu, dass ich nicht beurteilen kann, ob es vielleicht ein Abklatsch ist oder ob es höheren Ansprüchen genügen soll. Woher soll ich das auch wissen?
Das Thema „Cover“ ist für mich in einer Rezension das Uninteressanteste überhaupt. Wir haben eh unterschiedliche Geschmäcker, aber wenn man schon darüber reden will, dann sollte man eher darauf eingehen, ob das Cover zur Geschichte passt. Hat sich der Grafiker selbst übertroffen oder ist es total billig? Ein „Es ist sooo schön!“ nützt niemandem. 
Da ist es doch viel interessanter, ob die Altersempfehlung korrekt ist oder ob der Klappentext zu viel verrät.

?Machst du dir während des Lesens Notizen oder schreibst du erst nach Beenden des Buchs, was dir dazu einfällt?
Nein. Das habe ich mal probiert, aber das hat mich nur aus dem Lesefluss rausgerissen. Mittlerweile nutze ich Post-Its, aber das war’s.

?Was ist für dich eine gute Rezension? Gehört spoilern dazu oder geht das gar nicht? 
Ich glaube, das habe ich oben ganz gut beantwortet ;) Spoilern geht natürlich gar nicht. Warum reden wir überhaupt über den Inhalt? Fügt den Klappentext und einen Link zur Leseprobe ein, das wird wohl jedem reichen.

?Hast du ein eigenes Bewertungssystem? 
Das klassische 5-Sterne-System in Form von Büchern.

?Veröffentlichst du auch Rezensionen außerhalb deines Blogs? 
Ja, bei Amazon, Lovelybooks, Goodreads usw.

?Wie wirst du auf die Bücher aufmerksam, die du rezensierst? 
Verlagsvorschauen, andere Blogger, Freunde…

?Bewirbst du dich bei Verlagen/Autoren um Rezensionsexemplare? 
Ja, regelmäßig. Ich habe da auch kein schlechtes Gewissen, sondern genieße und freue mich über jedes einzelne Exemplar.

Autoren und Verlage:

?Hast du Lieblingsautoren/Lieblingsverlage? 
Puh, kommt immer auf das Kriterium an ;) ich lese aber sehr viel von den Randomhouse Verlagen, bewundere die leidenschaftliche Arbeit des Drachenmonds Verlags und die gute Qualität von Loewe. Auch Piper begleitet mich schon mein Leben lang und bei Ravensburger, Coppenrath oder Mira aka HarperCollins findet man immer tolle Schätze.
Lieblingsautoren: Diana Gabaldon, Maggie Stiefvater, Trudi Canavan, Julie Kagawa, Bernhard Hennen, Michael Peinkofer, Markus Heitz, Wolfgang Hohlbein…

?Liest und rezensierst du Bestseller/bekannte Autoren? 
Na klaro. Da mache ich keine Abstriche. Ich lese, was mich anspricht, worauf ich Lust habe. 

?Liest du auch Indiebücher, also Autoren aus Kleinverlagen oder Selfpublisher? 
Absolut. 

?Die meisten Indies sind nicht im normalen Buchladen zu finden. Wie wirst du auf sie aufmerksam? 
Wir kriegen fast täglich Anfragen. Natürlich kann man nicht alle annehmen, aber dafür bieten wir dann andere Unterstützung an, sei es in Form von buchigen Aktionen, Interviews oder ähnlichem.

?Was hältst du von Buchwerbung? Welche nervt, welche spricht dich an? 
Puh, ich bin unheimlich tolerant. Solange nichts aufpoppt oder Hintergrundmusik meinen Rechner verlangsamt, ist mir das alles egal. Was mich nicht interessiert, ignorier ich und wenn ich darüber was entdecke, freue ich mich. Autoren oder auch Blogger sollten nur nicht direkt auf meiner Fanpage posten. Das nervt.

?In den Sozialen Medien gibt es täglich Gewinnspiele rund um Bücher. Denkst du, der Markt ist übersättigt oder bringt das dem einzelnen Buch tatsächlich mehr Aufmerksamkeit?
Ich glaube eigentlich nicht, dass es davon zu viel geben kann. Ja, die Blogger sind manchmal genervt, aber wir hängen da ja auch mit drin. Wir wissen von den Aktionen bevor sie im Newsletter stehen, sind ja manchmal selbst dabei und wenn dann die Timeline von dem immer selben Buch überschwemmt wird, kann das schon mal nerven, aber im Hinblick auf die breite Masse ist das wohl die beste Taktik. Man oder ich weiß ja nicht genau, was bei denen ankommt, was die gelikt haben, welchen Feeds sie so folgen, also muss man jede Stelle nutzen. Man sollte nicht unterschätzen, wie gut man Menschen beeinflussen kann, wenn sie unbewusst immer wieder dasselbe sehen. Ich gebe zu, ich lasse mich auch davon verleiten. 

Zum Abschluss möchte ich dir für dieses Interview ganz herzlich danken! Es war spannend und interessant, mal etwas mehr über dich zu erfahren. Vielleicht magst du uns zum Abschied ein Foto deines Bücherregals zeigen, falls vorhanden? 
Ich danke Dir für das Interview! Es waren wirklich spannende Fragen, die mich selbst auch wieder auf Ideen gebracht haben. 
Ein Foto würde ich Euch gerne zeigen, aber die Bücherregale sind überall verstreut und sooo chaotisch. Das will niemand sehen…stellt Euch einfach eine Wohnung voller Bücher vor. Überall. In Stapeln oder Reihen, in den Schränken und auf den Schränken, neben dem Bett, auf Fensterbänken…

Kommentare:

  1. Danke für das Interview! Hat mir viel Spaß gemacht auf der anderen Seite zu stehen :)

    Herzliche Grüße

    Rica

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  2. Das nenne ich mal ein ausführliches Interview!
    Sehr interessante Fragen sowie Antworten. c:

    Liebste Grüße,
    Vanessa :)

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